Projektmanagement im Tischlerhandwerk – Garant für Kundenzufriedenheit
Aktiv auf Kunden zugehen – so wird’s gemacht
„Niemand kommt von Nichts“ – will sagen: Der potenzielle Kunde muss wissen, dass es diese Tischlerei gibt, was sie bietet, was sie leistet und was er von ihr erwarten kann – Stichwort: Wechselwirkung zwischen Angebot und Nachfrage.
Tischler und Schreiner haben es denkbar leicht, sich mit ihren Produkten zu präsentieren – sie sind als solche sichtbar, fühlbar und sogar riechbar. Jetzt geht es noch darum, den Kunden dazu zu bewegen, dass er sich für das Unternehmen und sein Produktangebot interessiert. Das heißt für den Unternehmer seinerseits – proaktives Handeln mit Eigeninitiative, Selbstbewusstsein und Selbstüberzeugung von seinen Erzeugnissen aus dem Rohstoff Holz.
Alles aus einer Hand unter einem Dach
Damit wird deutlich gemacht, dass für ein größeres bis großes Projekt unter Beteiligung mehrerer Gewerke alles branchenübergreifend von der Tischlerei organisiert und strukturiert, anders gesagt gemanagt wird – eine typische Projektmanagement-Aufgabe.
Für den Kunden ist das gleichbedeutend mit der Vermeidung von Mehrfachterminen samt Zeit- und Kostenersparnis. Mit der Tischlerei hat er nur einen einzigen Ansprech-, Vertrags- und Haftungspartner – die Handwerker treten ihrerseits in eine Haftungsgemeinschaft ein. Mit all diesen Details wird der Kunde nicht befasst – sein Ansprechpartner ist der Projektkoordinator.
Kommunikation in diesem Zusammenhang bedeutet
- weitgehende Entlastung des Kunden von allem Unnötigem und Nervigem
- Rücksichtnahme auf den Kunden, der bei Änderungen und Ergänzungen mitreden und mitentscheiden – darf, will und muss
Firmenhomepage – Projektmanagement erklärt in Wort, Schrift und Bild
Heutzutage wird von der leistungsstarken Tischlerei eine informative, gleichzeitig aber auch aussagefähige bis unterhaltsame Website erwartet. Die Entwicklung eines Tischlerprojektes von der ersten Planung bis zur Übergabe an den Kunden lässt sich in überzeugender Weise sowohl in unbewegten als auch in bewegten Bildern darstellen – Stichwort: Video mit Erklärung und Kommentierung.
Sowohl zukünftige Kunden als auch Stammkunden führt der erste Weg immer auf die Firmenhomepage. Die sollte als Kommunikationsmittel übersichtlich strukturiert und mit ihrer Menüführung einfach zu bedienen sein – je einfacher, umso kundenfreundlicher.
Digitalisierung, Software & Hightech – CAD/CAM, CNC und ERP-Lösungen
Wenngleich das Tischler- und Schreinerhandwerk zu den traditionellen Gewerken zählt, so wird dennoch in der heutigen Zeit mit viel Hightech, mit modernen Maschinen und Geräten mitsamt Hardware und Software gearbeitet. Heutige Programme und Services arbeiten immer in einem darauf abgestimmten Netzwerk – ganz zur Zufriedenheit der Kunden.
ERP-Systeme sind für das Tischlerhandwerk von unschätzbarem Wert, da sie in allen Bereichen der Arbeit Unterstützung bieten. Durch die Integration von CAD-Software und CNC-Maschinen wird eine Fertigung in höchster Präzision gewährleistet, was zu einem hochwertigen Endprodukt führt. Zudem ermöglicht die 3D-Technologie dem Kunden eine realistische Vorstellung des Produkts, was die Planung und Abstimmung innerhalb der Projektarbeit erleichtert.
Durch die Implementierung von ERP-Systemen können die Arbeitsprozesse insgesamt effizienter gestaltet werden, was zu einem erhöhten Kundenzufriedenheit führt. Kundenprojekte können ganz nach Wunsch geplant und termingerecht umgesetzt werden, was zu einer höheren Qualität der Arbeit und einer besseren Reputation des Tischlerhandwerks führt. Die Verwendung von ERP-Systemen ist somit eine notwendige Investition für Tischlereien, um auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und erfolgreich zu sein.
Vor diesem Hintergrund wird das Tischler- und Schreinerhandwerk ganz maßgeblich sowohl von fortschreitender Digitalisierung als auch von Hightech geprägt. Der eigentliche Spagat aber ist die Kombination mit der Schreinertradition samt dem handwerklichen Geschick. Denn – auch die modernste Technik kann weder das Know-how noch die Erfahrung eines Tischlers oder Schreiners ersetzen.
Der Kunde ist – erfahrungsgemäß erst und immer dann – zufrieden, wenn er rundherum betreut wird. In der Tischlerei wünscht er sich dauerhaft ein und denselben Ansprechpartner. Mit dem hat er das Erzeugnis oder Werkstück geplant, und zu ihm möchte er auch nach der Montage oder Installation mit seinen kleinen und großen Problemen hinkommen können. Als Kunde sieht und fühlt er sich an diese eine Tischlerei gebunden. Im Gegenzug erwartet er ein Aftersales mit direktem und persönlichem Kundenservice – bei, wie er es dann gerne nennt, seiner Tischlerei.